Erste Jugendtag in Raeren

Alle Infos findet ihr hier: https://www.facebook.com/#!/event.php?eid=251159354926979

Jugentag!

Paris die Stadt der Liebe!

JuRa (die 3 Jh der Gemeinde Raeren) plant wieder eine Kulturreise, diesmal geht es in die Stadt der Liebe „Paris“.
Genaues Datum steht jetzt fest 4 -5 November (Allerheiligen Ferien).
Wenn ihr mitfahren wollt, bitte meldet euch bis zum 16.September bei mir an. Angemeldet ist nur der der auch bezahlt hat (oder es mit mir geklärt hat).
Kosten: Fahrt und Hotel (Hostel) 120 Euro
Mitfahren könne alle die Bock haben!
Wenn ihr noch fragen habt meldet euch bei mir.
Freu mich auf eine schöne Zeit mit euch!
Verena

Krakau

Das neue Jugenddekret

Raerens Jugendheime pochen auf ihre Autonomie

÷Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, zieren seit einigen Tagen ››Protestbanner‹‹ die Dörfer in Raeren und Eynatten.
größeres Bild

Von Stephanie Hennes

Raeren

Im Rahmen einer Pressekonferenz haben die Jugendheime Eynatten, Hauset und Raeren ihren Protest gegen die Auswirkungen des künftigen Jugenddekrets der Deutschsprachigen Gemeinschaft erneut zum Ausdruck gebracht.

Im November erreichte die Zentren der Vorschlag eines »Dekretes zur Förderung der Jugendarbeit«, das, abgesehen von anderen Bestimmungen, zwei gravierende Folgen für die Jugendzentren in der Gemeinde Raeren zur Folge hätte: die Verpflichtung, bis 2013 zu einem großen Dachverband zu fusionieren, und eine erhebliche Kürzung der Fördermittel. Der Dekretvorschlag, der von Gemeinschaftsministerin Isabelle Weykmans (PFF) ausgearbeitet wurde, bedeute den absoluten Bruch mit all dem, was in den letzten 30 Jahren gewachsen sei.

Bisher hatte die Gemeinde Raeren das Glück, in jedem Dorf der Großgemeinde ein Jugendheim verankert zu haben. Jede einzelne Einrichtung verfügt über einen eigenen Verwaltungsrat und kann somit völlig autonom entscheiden. Diese drei Jugendheime haben sich zu einem Netzwerk zusammen geschlossen, dass den Namen ››Jura‹‹ (Jugendarbeit Raeren) trägt. Jede Einrichtung behält jedoch weiterhin ihre Autonomie. Gerade das schätzen die Verantwortlichen der drei Jugendheime sehr.

Seit mehr als 30 Jahren werden die VoGs eigenständig und von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Das geschah bisher auch immer reibungslos und mit einem großen Vertrauen zueinander. Viel Herzblut stecke in der Arbeit der drei Jugendheime, die solange gewachsen seien und auch gut funktionieren, so Andre Britz. Die Jugendheime befürchten jetzt jedoch, dass durch die Zwangsfusion eine sehr lange Verwaltungskette entsteht. Zurzeit ist es so, dass den Jugendlichen sehr viel Gehör geschenkt wird. Die Mitarbeiter hören sich die Ideen der jungen Leute an und daraufhin wird eine Lösung gesucht, wie das Projekt konkret verwirklicht werden kann.

Mehr Arbeit für weniger Geld

Wenn jedoch erst alles über den großen Dachverband laufen muss, befürchten die Verwaltungsräte, dass die Bearbeitungszeit einzelner Projekte viel länger andauert. Dieter Scheiff bemerkte, dass jeder Mitarbeiter in den Jugendheimen seine Aufgabe kenne und jeder wisse auch, was zu tun sei. Wenn allerdings alles über den Dachverband liefe, dann ginge die Autonomie verloren und es würde eine Art ›Anonymität‹‹ entstehen.

Verstaatlichung der Jugendarbeit

Doch damit noch nicht genug. Die Jugendheime müssten auch mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Rund 50 Prozent weniger Geld würde den Jugendheimen und somit auch den jungen Menschen zur Verfügung stehen. Wenn man das einmal pro Kopf berechnet, stehen jedem Jugendlichen pro Jahr nur rund neun Euro zur Verfügung, Viel zu wenig, um den Jugendlichen ein vernünftiges Angebot zu bieten.

Negativ bewerten die Verantwortlichen der Jugendheime die Tatsache, dass Ministerin Weykmans nicht genau formulieren könne, warum die drei Jugendzentren sich zu einem großen Verband zusammenschließen müssen.

Anscheinend wurde vorher nie ein Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht und im November wurden sie dann vor vollendeten Tatsachen gestellt.

››Das neue Jugenddekret, so wie wir es verstehen, ist eine Verstaatlichung der Jugendarbeit in der Deutschsprachigen Gemeinschaft‹‹, so Dieter Scheiff, Mitglied des Verwaltungsrates des Jugendtreffs Inside in Eynatten. Solch ein Dachverband müsse schließlich auch verwaltet werden. Das bedeute mehr Arbeit für die Freiwilligen. Bis jetzt liefe die Arbeit immer automatisch und der ››Spaßfaktor‹‹ sei nie verloren gegangen, bemerkte Dieter Scheiff. Was das Parlament eigentlich fordere, seien die gleichen Leistungen und Erfolge allerdings für weniger Geld.

Die Verwaltungsräte betonten, dass sie es nicht schlecht fänden, dass die Ministerin sich Gedanken zu dem Thema gemacht habe. Doch in Raeren funktioniere die Jugendarbeit nachweislich, warum müsse denn was verändert werden?

Man ist sogar der Meinung, dass Raeren ein perfektes Beispiel für nachhaltige Jugendarbeit sei. Warum könne man nicht von etwas Funktionierendem ausgehen? Das würde dann auch beweisen, dass die Deutschsprachige Gemeinschaft ein gewisses Maß an Flexibilität besitze.

Krakau…

Nach zwei erfolgreichen Auflagen wird es auch in den kommenden Osterferien wieder eine Polen-Reise in den Großraum Krakau für Jugendliche geben. Organisator ist diesmal JURA, der kürzlich ins Leben gerufene Zusammenschluss der Einrichtungen der offenen Jugendarbeit in der Großgemeinde Raeren.

mehr Infos hier: http://www.grenzecho.net/zeitung/aktuell/schlagzeilen_detail.asp?a=%7B9C6DC336-9CB7-45B2-9A96-4F7E510C9E24%7D

Weitere Infos erhaltet ihr auch bei mir im Jugendheim

LG Verena

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